Microservices

Architektur-Stil, bei dem Software als Sammlung kleiner, unabhängiger Services gebaut wird, die über APIs kommunizieren, statt als ein großer Monolith. Erlaubt Teams, unabhängig zu arbeiten, deployen, skalieren. Verbreitet seit 2014 (Martin Fowler).

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Klassische Software ist oft monolithisch: ein großes Code-Repo, ein Deployment, eine Datenbank. Bei Wachstum (>50 Entwickler) wird das langsam und fehleranfällig. Microservices teilen die Anwendung in kleine, fachlich abgegrenzte Services (User-Service, Payment-Service, Order-Service), die unabhängig entwickelt und deployed werden.

Vorteile: Teams können autonom arbeiten, jeder Service kann eigene Technologie nutzen, einzelne Services unabhängig skalierbar. Nachteile: hohe Komplexität (Netzwerk-Latenz, Distributed Tracing, eventual Consistency), DevOps-Reife nötig, Overhead pro Service.

Praxis-Faustregel: Microservices erst ab gewisser Größe sinnvoll (oft 20+ Entwickler). Davor: 'Modular Monolith' (gut strukturierter Monolith). Wer zu früh auf Microservices wechselt, baut Distributed Monolith, das schlimmste aller Übel.

KI-Begriff erklärt · Microservices

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