REST vs GraphQL

Zwei API-Architekturen: REST (Representational State Transfer) seit 2000, etabliert, einfach. GraphQL (Facebook 2012) erlaubt flexibles Datenabrufen mit einer Query, statt mehrerer REST-Endpunkte. Wahl hängt von Use Case ab.

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REST ist seit Jahrzehnten der Standard für Web-APIs: ein URL pro Ressource (z.B. /users/123), HTTP-Methoden (GET, POST, PUT, DELETE), Antworten meist JSON. Vorteil: einfach, gut cachebar, von jedem HTTP-Client nutzbar. Nachteil: oft mehrere Roundtrips nötig (User holen, dann Posts, dann Comments).

GraphQL löst das mit einer einzelnen Query, die genau die benötigten Felder anfordert. Client bestimmt Form der Antwort. Vorteil: weniger Roundtrips, präzise Daten. Nachteil: komplexere Server-Implementierung, schwieriger zu cachen, weniger HTTP-nativ.

Praxis: REST für einfache CRUD-Apps und öffentliche APIs (z.B. GitHub, Stripe). GraphQL für komplexe Apps mit vielen verschachtelten Daten (z.B. Facebook, Shopify Storefront). Viele Unternehmen nutzen beide parallel.

KI-Begriff erklärt · REST vs GraphQL

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