Customer Journey Management

Was sind direkte und indirekte Touchpoints?

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Direkte Touchpoints: steuerbar

Unternehmenswebsite, Newsletter, Verkaufsräume, Beratungsgespräch, Onboarding-Mails, Support-Hotline. Hier hat das Unternehmen die volle Gestaltungshoheit. Optimierung wirkt direkt. Aber Achtung: Direkte Touchpoints werden von Kunden oft skeptischer wahrgenommen (Werbung, eigene Story), weniger glaubwürdig als indirekte.

Indirekte Touchpoints: nicht steuerbar

Bewertungen auf Google, Trustpilot, Amazon. Erfahrungsberichte in Foren, Reddit, Social Media. Zeitungs- oder Blog-Artikel. Empfehlungen von Freunden. Das Unternehmen kann beeinflussen (Service-Qualität führt zu besseren Bewertungen), aber nicht direkt steuern. Indirekte Touchpoints sind oft glaubwürdiger und damit wirkungsvoller.

Micro-Touchpoints

Ein klassischer Touchpoint wie Unternehmenswebsite ist eigentlich ein Bündel aus Micro-Touchpoints: Landingpage, Produktseite, Preisseite, FAQ, Checkout, Bestätigungsmail. Je nach Customer-Journey-Phase ist ein anderer Micro-Touchpoint entscheidend. In Awareness-Phase: Blog-Artikel. In Purchase-Phase: Checkout-Formular. Touchpoints müssen pro Phase gedacht werden.

Touchpoint-Inventur als Pflicht

Vor jeder Customer-Journey-Optimierung: Vollständige Liste aller direkten und indirekten Touchpoints. Was haben wir? Was wirkt? Welche Lücken? In KMU oft überraschend viele unbekannte Touchpoints (alte Newsletter-Listen, vergessene Landingpages). Die Inventur dauert 1 bis 3 Tage, schafft aber die Basis für jede gezielte Optimierung.

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