Wie nutzt du Körpersprache im Verkaufsgespräch?
Erste 7 Sekunden entscheiden
Bevor das Verkaufsgespräch inhaltlich startet, hat der Kunde unbewusst entschieden, ob er dir vertraut. Quellen dieser Schnelldiagnose: Haltung, Mimik, Händedruck, Sprechtempo. Wer mit hängenden Schultern, monotonem Ton und vermiedenem Blickkontakt startet, hat schon verloren, bevor das erste Argument fiel.
Offene Körperhaltung
Verschränkte Arme, weggedrehte Schultern, abgewandter Blick: alles Signale für Verschlossenheit. Offene Haltung: Schultern gerade, Arme entspannt, dem Kunden zugewandt, leicht vorgebeugt bei Interesse. Diese Mini-Anpassungen wirken auf das Unterbewusstsein des Kunden, ohne dass er es benennen kann.
Blickkontakt richtig dosieren
Faustregel: 60 bis 70 Prozent der Gesprächszeit Blickkontakt. Weniger wirkt unsicher oder unehrlich, mehr wird als aggressiv empfunden. Bei Vorträgen: pro Satz eine andere Person im Raum fixieren, dann wechseln. Das gibt jedem das Gefühl, persönlich angesprochen zu sein.
Kongrünz von Wort und Körper
Der häufigste Vertrauens-Killer: du sagst „das ist ein gutes Produkt“, aber deine Körpersprache signalisiert Zweifel (hochgezogene Augenbraue, gepresste Lippen, Fußwippen). Kunden spüren die Inkongrünz sofort. Lösung: vor dem Gespräch innerlich klären, ob du selbst überzeugt bist. Wer nicht überzeugt ist, sollte das Produkt nicht verkaufen müssen.
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