Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wie setzt du die richtigen Ziele im Betrieblichen Gesundheitsmanagement?

Zuletzt aktualisiert:

Warum Zielsetzung der Grundpfeiler ist

BGM ohne klare Ziele scheitert spätestens in der Evaluation. Wenn niemand sagen kann, was das Projekt erreichen sollte, kann auch niemand prüfen, ob es funktioniert hat. Das BGM wird dann zur kostspieligen Initiative ohne Wirkungsnachweis, die irgendwann gestrichen wird. Wer am Anfang Zeit in Zielsetzung investiert, sichert das ganze Projekt.

Wer legt die Ziele fest

Nicht eine Person allein. Der BGM-Arbeitskreis und die Geschäftsführung gemeinsam, in einem strategischen Workshop. Der Arbeitskreis bringt operative Einsichten ein, die Geschäftsführung sichert strategische Rückendeckung und Ressourcen. Diese Doppel-Perspektive verhindert, dass Ziele entweder zu abstrakt (nur Geschäftsführung) oder zu klein (nur Arbeitskreis) werden.

Konkret messbar

Ziele müssen so konkret wie möglich sein. Beispiele für gute BGM-Kennzahlen: Mitarbeitenden-Zufriedenheit (Skala 1-10, gemessen halbjährlich), Krankenstand (Tage pro Mitarbeitender pro Jahr), allgemeines Wohlbefinden (Befragung), Fitness-Faktor (gemessen z.B. via Schritt-Challenge oder Bewegungstest). Wichtig: ein Startwert (Baseline) und ein Zielwert für einen definierten Zeitraum.

Wo der Schuh drückt

Welche Ziele genau richtig sind, hängt von der konkreten Lage ab. Frage zuerst: Wo drückt der Schuh aktuell? Hoher Krankenstand? Niedrige Zufriedenheit? Häufige Kündigungen? Niedrige Fitness? Die Antwort gibt dir das Hauptziel. Daneben zwei bis drei sekundäre Ziele setzen, aber nicht mehr als fünf. Zu viele Ziele verwässern den Fokus und überfordern die Umsetzung.

Über thekey.academy

thekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.