SaaS
Software as a Service: Software wird über das Internet bereitgestellt und per Subscription bezahlt (monatlich/jährlich), statt einmalig gekauft und lokal installiert. Beispiele: Salesforce, Microsoft 365, Slack. Heute Standard für Business-Software.
SaaS hat klassische On-Premise-Software in den letzten 15 Jahren weitgehend abgelöst. Vorteile: keine Installation, automatische Updates, weltweiter Zugriff, planbare Kosten (Subscription statt Lizenz + Wartung). Nachteile: Datenschutz-Risiken bei Cloud-Anbietern, Vendor-Lock-in, dauerhafte Kostenbindung.
Architektur: SaaS-Anbieter betreibt Software in eigener Cloud, mehrere Kunden teilen sich Infrastruktur (Multi-Tenancy). Jeder Kunde hat eigene Daten und Konfiguration. Vorteil für Anbieter: Skalierung, schnelle Updates. Risiko: bei Sicherheitsvorfall alle Kunden betroffen.
Pricing-Modelle: per User, per Feature, per Usage, freemium. Typische Marktgrößen: SMB 10-50 Euro/User/Monat, Enterprise 50-300 Euro. Bei kritischen Systemen: Datenresidenz prüfen (DSGVO), SLA verhandeln, Exit-Strategie definieren.
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