MVP – Minimum Viable Product
Konzept aus der Lean-Startup-Methodik (Eric Ries): Eine erste Version eines Produkts mit minimalen Features, die echten Nutzern zur Verfügung gestellt wird, um maximales Lernen mit minimalem Aufwand zu erreichen. Nicht ‚minderwertig', sondern ‚gerade genug zum Testen'.
MVP wurde 2011 in Eric Ries' Buch ‚The Lean Startup' popularisiert. Hintergrund: viele Startups bauen jahrelang ein Produkt, dann stellt sich heraus, dass niemand es will. MVP-Ansatz: schnell ein minimal funktionsfähiges Produkt bauen, testen, lernen, anpassen.
‚Minimum' meint: nicht weniger als nötig, um den Kern-Wert zu zeigen. ‚Viable' meint: das Produkt muss tatsächlich funktionieren und echten Nutzen liefern. Beispiel: Dropbox-Erstversion war ein Video, das die Funktion zeigte (Wunschliste für Beta-Tester anstieg von 5.000 auf 75.000 in einer Nacht). Airbnb-Erstversion war eine WordPress-Seite mit 3 Luftmatratzen in einem Loft.
Häufige Fehler: MVP wird mit ‚Halb-fertiges Produkt' verwechselt (schadet der Marke), MVP wird zu lange erweitert ohne echtes Lernen, MVP wird ohne klare Lern-Hypothese gebaut. Pflicht: vor MVP eine konkrete Frage definieren, die das MVP beantworten soll.
Solche Begriffe sicher anwenden — im IHK-Lehrgang
„MVP – Minimum Viable Product" ist einer von 9 Schlüsselbegriffen, die wir im Manager-Lehrgang in praxisnahen Modulen vertiefen. Hol dir das offizielle IHK-Zertifikat.
Kostenlos testenthekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.