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KI-Technologie

Custom Instructions

Gespeicherte Vorgaben für beruflichen Kontext und Antwortstil. Nach der Darstellung des Lehrgangs wirken sie wie eine Systemvorgabe, die in weiteren Gesprächen automatisch mitgilt.

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Der Lehrgang beschreibt Custom Instructions als gespeicherte Vorgaben für beruflichen Kontext und Antwortstil: Sie wirken wie eine Systemvorgabe, die in den folgenden Gesprächen mitgilt. Statt Rolle, Kontext und Stilwünsche in jeden Prompt zu tippen, hinterlegst du sie einmal in den Einstellungen. Danach klingt die Antwort weniger nach Standard-Chatbot und mehr nach deinem Arbeitsalltag.

Zwei Felder, wie der Lehrgang sie beschreibt

  • Über dich: dein beruflicher Rahmen. Im Beispiel des Lehrgangs ist das eine Projektmanagerin im deutschen Gesundheitssektor, deren Zielgruppe Ärzte sind.

  • Über die Antworten: Form und Schreibstil, etwa prägnant und strukturiert antworten, Aufzählungen für komplexe Sachverhalte nutzen, passive Sprache und Floskeln meiden.

Die Felder haben nach dieser Darstellung ein Zeichenlimit, das vom Tarif abhängt. Weil Anbieter Oberfläche und Grenzen ändern, prüfe beides vorab in deinen Einstellungen.

Gefälligkeit kostet den kritischen Blick

Als Gegenleser taugt eine KI nach der Kursdarstellung wenig, wenn sie dir nur zustimmt. Rollen, die stark auf Zustimmung getrimmt sind, können eine Gegenprüfung erschweren. Der Lehrgang nennt das KI-Gefälligkeit oder Sycophancy und empfiehlt ein Gegengewicht im Antwortfeld: die Vorgabe, deine Annahmen kritisch zu hinterfragen und Unsicherheit oder fehlende Fakten ausdrücklich zu benennen.

Was nicht in die Profil-Felder gehört

Gespeicherte Profilvorgaben können nach der Kursdarstellung durch gezielte Eingaben offengelegt werden. Der Lehrgang nennt zwei Wege: Prompt Injection, also böswillige Eingaben, die vorhandene Anweisungen überschreiben, und System Prompt Leakage, bei dem geschickte Nachfragen interne Anweisungen sichtbar machen.

  • Interne Codes: Ein dauerhaft hinterlegter Rabattcode kann bei gezielten Nachfragen in einer Antwort auftauchen.

  • Kundendaten: Personenbezogene Daten, etwa der Name eines Chefarztes im Klinikprojekt, haben in einem Dauer-Profil nichts zu suchen.

Vorausgesetzt ist außerdem, dass die Datenschutz-Grundlagen geklärt sind, also Opt-out und Auftragsverarbeitungsvertrag. Welche Daten überhaupt in ein Eingabefeld dürfen, klärt Was darf ich in einen KI-Prompt eingeben?.

Für getrennte Aufgabenabläufe verweist der Lehrgang auf eigene Custom Assistants. Für den einzelnen Prompt bleibt die R-K-A-F-B-Formel das Werkzeug. Personalisierung ist Thema in Modul 3 des Lehrgangs Manager für KI-Kompetenzen (IHK).

Beispiele aus der Praxis

Beispiel aus dem Lehrgang · Profil einer Projektmanagerin: Im Feld „Über dich“ steht der Rahmen (Projektmanagerin im deutschen Gesundheitssektor, Zielgruppe Ärzte), im Feld „Über die Antworten“ die Form (prägnant, strukturiert, Aufzählungen bei komplexen Themen, keine Floskeln).

Beispiel · Kontrollsatz gegen Gefälligkeit: Ein Satz wie „Hinterfrage meine Annahmen kritisch und benenne ausdrücklich, wenn du unsicher bist oder Fakten fehlen“ fordert die KI ausdrücklich zur Gegenprüfung auf.

Gegenbeispiel · interner Code: Ein Standard-Rabattcode im Dauer-Profil spart zwei Sekunden und kann bei einer gezielten Nachfrage als Antwort herausfallen.

KI-Begriff erklärt · Custom Instructions

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