Work & Wellbeing

Was ist Technostress und wie bewältigst du ihn?

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Die fünf Stressoren nach Tarafdar

1) Techno-Überlastung: zu viele Plattformen gleichzeitig (Slack, Teams, Mail, Notion). 2) Techno-Eindringen: Arbeit erreicht uns abends und am Wochenende. 3) Techno-Komplexität: Lernkurve neuer Tools. 4) Techno-Unsicherheit: ständige Updates und neue Tools. 5) Techno-Beschäftigung: das Gefühl, immer technisch up-to-date sein zu müssen.

Folgen für Gesundheit und Produktivität

Schlafstörungen, Erschöpfung, Konzentrationsverlust, höhere Reizbarkeit, sinkende Arbeitszufriedenheit. Paradoxerweise sinkt die Produktivität, je mehr digitale Tools eingesetzt werden, wenn keine Grenzen gezogen werden. Multi-Tasking zwischen Tools kostet 30-50 Prozent kognitive Kapazität.

Bewältigung auf individueller Ebene

1) Benachrichtigungen ausschalten oder bündeln (2x täglich prüfen statt permanent). 2) Tool-Diät: Anzahl genutzter Tools bewusst reduzieren. 3) Klare Offline-Zeiten (z.B. nach 19 Uhr keine Mails). 4) Single-Tasking üben (eine Aufgabe = ein Tool = ein Fenster). 5) Wöchentliche Reflexion: Was hat mich gestresst, was hilft?

Bewältigung auf Unternehmensebene

Erreichbarkeitsregeln (z.B. keine Mails nach 19 Uhr verschicken, Recht auf Abschalten verankern). Tool-Konsolidierung (regelmäßig prüfen, welche Tools überflüssig sind). Schulungen in Selbstmanagement. Führungskräfte als Vorbild (nicht selbst abends mailen). Diese Maßnahmen reduzieren Technostress messbar.

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