Datenanalyse

Excel oder BI-Tool, was wann nutzen?

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Excel ist NICHT veraltet, es ist der mit Abstand verbreitetste Analytics-Skill und für viele Use-Cases das richtige Werkzeug. Power Query + Pivot-Tabellen + Power Pivot decken 80 % der typischen Business-Analytics ab.

Excel-Grenzen: ab 1 Mio. Zeilen wird es langsam. Ab 5 Mio. unbrauchbar. Mehrere User parallel editieren = Versions-Hölle. Echte Time-Series mit Auto-Refresh = mühsam. Cross-System-Datenintegration = schwierig.

Power BI ist der natürliche Übergang aus Excel: dasselbe Power Query, dieselbe DAX-Formel-Sprache, aber für 100+ Millionen Zeilen + Dashboards + Refresh-Schedules. Lernkurve aus Excel-Wissen: 4-6 Wochen.

Tableau hat traditionell die schönere Visualisierung, aber höhere Lizenzkosten. Looker (Google) ist API-first, gut für Engineering-nahe Teams.

Anti-Pattern: BI-Tool als „besseres Excel" nutzen ohne Datenmodellierung. Wer das macht, hat schnelle Dashboards aber unmaintainable Logik. BI-Tools brauchen Daten-Layer-Trennung (Quelle → Transformation → Modell → Visualisierung).

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