PDCA-Zyklus
Plan-Do-Check-Act: Vier-Phasen-Methode für kontinuierliche Verbesserung. Edward Deming entwickelte das Modell in den 1950ern für Toyota. Heute Standard in Qualitäts- und Prozessmanagement.
PDCA (oft auch Deming-Kreis oder Shewhart-Zyklus genannt) ist die Basis fast jeden modernen Qualitäts- und Prozessmanagements. Vier Phasen, die zyklisch ablaufen: Plan (Veränderung planen, Hypothese formulieren), Do (klein umsetzen, oft Pilot), Check (Ergebnis messen, Hypothese prüfen), Act (Erkenntnis anwenden, Standard etablieren, dann nächster Zyklus).
Wichtig ist die iterative Natur. PDCA ist nicht einmalig, sondern kontinuierlich. Daraus entsteht KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Wer ohne PDCA arbeitet, optimiert oft auf Symptomebene, ohne Ursachen zu adressieren oder Erfolge zu sichern.
PDCA findet sich in vielen Spezialisierungen: 8D-Report für Reklamationen, Lean Six Sigma DMAIC für Prozessoptimierung, Agile Sprint-Zyklen für Software-Entwicklung. Alle teilen die Grundlogik: planen, klein testen, lernen, anpassen, wiederholen.
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