Wie gestaltest du die Awareness-Phase aktiv?
Was Awareness-Kunden suchen
Sie haben ein Problem oder Bedürfnis erkannt, suchen nach Verständnis und Optionen. Beispiel Steuerthema: „Was kann ich von der Steuer absetzen?“. Sie wollen lernen, nicht kaufen. Wer hier mit Produkt-Werbung kommt, verschreckt. Wer mit hilfreichem Content kommt, baut Trust auf.
Content-Strategie
Blog-Artikel, Erklär-Videos, Podcasts, Webinare, Whitepaper, Social-Posts. Format: Problem benennen, Lösungsansätze zeigen, neutral und hilfreich bleiben. Anbieter-Selbstdarstellung nur als kurzer Footer, nicht als Hauptinhalt. SEO-Optimierung kritisch, weil Awareness-Suchen meist über Google starten.
Kanäle wählen
Wo informieren sich potenzielle Kunden? Bei B2B: LinkedIn, Branchen-Blogs, Newsletter. Bei B2C: Google, YouTube, Instagram, TikTok je nach Zielgruppe. Pro Persona die relevanten Kanäle identifizieren und dort kontinuierlich präsent sein. Streuung auf alle Kanäle gleichzeitig führt zu Mediokrität.
Erfolg messen
Klassische Conversion-Metriken passen nicht in Awareness. Bessere KPIs: Brand-Search-Volume (wie oft wird unser Name gesucht?), Branded vs. Non-branded Traffic, Anzahl Newsletter-Abonnenten, Social-Reichweite, Dwell-Time auf Content. Diese Indikatoren zeigen, ob Awareness wächst.
Praxis: Content-Mix für Awareness
Bewährter Content-Mix: 1) SEO-optimierte Blog-Artikel (langfristige Sichtbarkeit). 2) LinkedIn-Posts (kurzfristige Reichweite in B2B). 3) Webinare (Tiefe + Lead-Capture). 4) Podcast-Auftritte (Reichweite über fremde Audiences). 5) PR-Beiträge in Fachmedien (Glaubwürdigkeit). Diese fünf zusammen statt Vollfokus auf einen Kanal. Erfolg messen über Brand-Search-Volume, nicht Conversion.
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