Was ist Working Out Loud (WOL)?
Das WOL-Prinzip
Statt im stillen Kämmerlein zu lernen und zu arbeiten, machst du deine Arbeit sichtbar. Du teilst, was du tust, was du gelernt hast, was du suchst. Andere bieten Hilfe, Kontakte, Wissen. Diese Sichtbarkeit beschleunigt Lernen und baut Netzwerke. Funktioniert in firmeninternen Plattformen, Slack-Channels, LinkedIn-Posts.
Die 12-Wochen-Circles
Format: 5 Personen aus verschiedenen Bereichen treffen sich 12 Wochen lang wöchentlich 1 Stunde (oft virtuell). Jeder definiert ein persönliches Ziel. Wöchentliche Übungen helfen, Netzwerk-Kompetenzen aufzubauen: Beiträge teilen, gezielt anschreiben, Wert geben statt nehmen. Strukturierter Prozess mit Booklet von John Stepper.
5 Elemente von WOL
1) Beziehungen: bewusst Kontakte aufbauen. 2) Großzügigkeit: erst geben, dann nehmen (Adam Grant lässt grüßen). 3) Sichtbare Arbeit: zeigen, was du tust. 4) Zielgerichtete Entdeckung: lernen mit Fokus, nicht zufällig. 5) Growth Mindset: Wachstum statt Perfektion. Diese 5 Elemente prägen jede WOL-Session.
Wirkung im Unternehmen
WOL stärkt informelle Netzwerke quer durch Hierarchien und Abteilungen. Lernen wird schneller. Innovation entsteht aus unerwarteten Verbindungen. Bosch, Continental, viele DAX-Konzerne fördern WOL aktiv. Funktioniert aber nur, wenn Führung sichtbar mitmacht. Top-down-Mandat ohne eigenes WOL ist nicht glaubwürdig.
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