Rhetorik & Kommunikation

Wie gibst du Wertschätzung und Lob, das ankommt?

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Konkret statt allgemein

„Gute Arbeit“ sagt nichts. „Die Art, wie du im Kundengespräch auf den Einwand reagiert hast, war souverän, weil du nicht in Verteidigung gegangen bist“. Das ist konkretes Lob. Empfänger spürt: Du hast wirklich hingeschaut. Allgemeines Lob wird abgetan, konkretes Lob verändert Verhalten dauerhaft.

Zeitnah, nicht erst beim Jahresgespräch

Lob 6 Monate nach der Leistung hat 80 Prozent der Wirkung verloren. Ideal: innerhalb von 48 Stunden. Im Chat-Kanal, in der Stand-Up-Runde, in der persönlichen Nachricht. Kurze, präzise Anerkennung mehrfach pro Woche ist wirksamer als das große Lob einmal im Jahr.

Wertschätzung ≠ Lob für Leistung

Lob bezieht sich auf Leistung („Gut gemacht“). Wertschätzung bezieht sich auf Person und Beitrag („Ich schätze, dass du immer für die Gruppe einstehst“). Beide sind wichtig, Wertschätzung wirkt tiefer und bindet langfristig. Mitarbeiter, die sich wertgeschätzt fühlen, verlassen das Unternehmen seltener.

Authentisch oder gar nicht

Floskel-Lob spüren Empfänger sofort. Wer nicht ehrlich begeistert ist, sollte besser nichts sagen, als künstlich loben. Faustregel: nur loben, was dir wirklich auffällt. Das macht das echte Lob umso wertvoller. Inflations-Lob entwertet jedes spätere Lob.

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