Warum passen agile Methoden besonders gut zu KI-Projekten?
Was Agilität konkret heißt
Agile Methoden setzen auf kurze Iterationen, klare Kunden-Orientierung und kontinuierliche Verbesserung. Statt eines Fünfjahresplans gibt es Sprints von zwei bis vier Wochen mit definiertem Ziel, Review und Anpassung. Teams sind selbstorganisiert, Entscheidungen fallen dort, wo die Arbeit passiert.
Warum KI-Tempo das erzwingt
Die Entwicklung von KI-Modellen, Tools und Anwendungs-Mustern beschleunigt sich quartalsweise. Was vor sechs Monaten undenkbar war, ist heute Standard. Ein klassisches Wasserfall-Projekt würde eine KI-Lösung planen, die nach Fertigstellung schon nicht mehr State-of-the-Art ist. Agile Methoden sind hier nicht nice-to-have, sondern notwendig.
Iteratives Arbeiten als Kern-Prinzip
Iterativ heißt: Du baust eine erste Version, prüfst sie, lernst und baust die nächste Version. So entstehen schnell nutzbare Zwischen-Ergebnisse, du sammelst Feedback von echten Anwender und kannst die Richtung anpassen, bevor du viel Aufwand in eine falsche Lösung steckst.
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Andrea Grießmann
Moderatorin (u. a. WDR planet.wissen), systemischer Coach, Begleiterin durch alle thekey-Lehrgänge
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