Prozessmanagement

Welche Prozesstypen gibt es im Unternehmen?

Zuletzt aktualisiert:

Kernprozesse: direkter Kundenwert

Auch Haupt- oder Primärprozesse genannt. Alles, was mit dem Produkt oder der Dienstleistung direkt zu tun hat. Beispiel Autobauer: Materialien beschaffen, Auto montieren, ausliefern. Beispiel Beratung: Auftrag klären, Analyse machen, Empfehlung erarbeiten. Hier entsteht die Wertschöpfung, hier ist Optimierung am direktesten spürbar.

Unterstützungsprozesse: damit Kern läuft

Auch Sekundär- oder Hilfsprozesse. Personalplanung, Schichteinteilung, IT-Support, Buchhaltung, Rechnungslegung. Diese Prozesse erzeugen keinen direkten Kundenwert, ohne sie kollabiert der Kernprozess aber. Häufiger Fehler: Unterstützungsprozesse werden vernachlässigt, weil sie unsichtbar sind. Folge: Kernprozesse stocken.

Managementprozesse: Steuerung

Strategieprozesse, Budgetplanung, Produktstrategie, Investitionsentscheidungen. Diese Prozesse legen Richtung und Rahmen für die anderen beiden Typen fest. Beispiel: Geschäftsleitung entscheidet, E-Auto-Modell zu bauen. Daraus folgt: Kernprozess Produktion entsteht, Unterstützungsprozess Schulung wird angepasst.

Das Zusammenspiel

Managementprozess setzt Strategie, Kernprozess setzt sie um, Unterstützungsprozess ermöglicht die Umsetzung. Wer Prozesse mappen will, beginnt mit dieser Dreiteilung, weil sie das Big Picture schafft. Erst danach in einzelne Schritte detaillieren. Wer ohne Typisierung startet, verliert sich schnell in Hunderten Mini-Prozessen ohne Übersicht.

Über thekey.academy

thekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.