KI-Strategie

Was sind positive und negative Risiken in einem KI-Projekt?

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Was ein Risiko ist

Ein Risiko ist ein Ereignis mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit zwischen 0 und 99 Prozent, das dein Projekt-Ergebnis verändert. Bei 100 Prozent ist es kein Risiko, sondern Gewissheit. Bei 0 Prozent existiert es nicht. Im Projektmanagement reden wir typischerweise von Risiken im negativen Sinn, aber positive Risiken gibt es auch.

Negative Risiken in KI-Projekten

Typische negative Risiken: Datenqualität ist schlechter als angenommen, Modell liefert nicht die erwartete Genauigkeit, Cloud-Anbieter ändert Konditionen, Mitarbeitende verweigern die Nutzung, Datenschutz-Anforderungen verzögern den Roll-out. Jedes Risiko bekommt eine Eintrittswahrscheinlichkeit und eine Schadens-Höhe.

Positive Risiken aktiv nutzen

Ein positives Risiko-Beispiel: Es gibt Gerüchte über eine Förderung für KI-Projekte zum Jahresende. Du weißt nicht sicher, ob sie kommt. In der Projekt-Planung legst du fest, wie du den Antrag innerhalb von zwei Wochen einreichst, falls die Förderung tatsächlich kommt. Wenn sie nicht kommt, läuft das Projekt trotzdem weiter.

Kontinuierliches Risiko-Management

Risiken ändern sich. Neue tauchen auf, alte werden irrelevant, weil sie eingetreten oder vergangen sind. Risiko-Management ist deshalb kein einmaliger Workshop am Projektstart, sondern ein laufender Prozess. Idealerweise prüft der Projekt-Leiter oder ein Risiko-Verantwortlicher die Risiko-Liste in jedem Sprint.

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