Wie führst du KI sinnvoll im Unternehmen ein?
Klein anfangen statt großer Wurf
Viele Unternehmen scheitern, weil sie versuchen, KI gleich in mehreren großen Prozessen einzuführen. Erfolgreicher ist der Pilot: ein klar umrissener Prozess, ein definierter Erfolgs-Indikator, ein überschaubares Team. Wenn der Pilot funktioniert, hast du eine Referenz für die nächsten Schritte und Vertrauen im Haus.
Stakeholder von Anfang an einbinden
Interne Stakeholder sind Management, Mitarbeitende, Betriebsrat. Externe können Kunden und Lieferanten sein, wenn die Prozesse sie berühren. Auch das regulatorische Umfeld solltest du im Blick haben, etwa beim Datenschutz und beim EU AI Act.
Datenschutz und Vertrauen
Einer der häufigsten Gründe, warum KI im Unternehmen abgelehnt wird, ist die Sorge vor Überwachung und Datenmissbrauch. Klare Regeln, transparente Kommunikation und gegebenenfalls eine Betriebsvereinbarung schaffen die Basis. Ohne Vertrauen funktioniert keine KI-Einführung.
Kontinuierliche Schulung und Weiterentwicklung
Nach der Einführung kommt die laufende Anpassung. Mitarbeitende brauchen kontinuierliche Schulungen, damit sie die Möglichkeiten ausschöpfen und nicht in alten Mustern verharren. Feedbackschleifen mit Anwender identifizieren früh, wo Prozesse nachgesteuert werden müssen.
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Andrea Grießmann
Moderatorin (u. a. WDR planet.wissen), systemischer Coach, Begleiterin durch alle thekey-Lehrgänge
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