Wie erkennst du Burnout-Symptome bei dir und anderen?
Körperliche Symptome
Schlafstörungen (Einschlafen schwierig, früh aufwachen, nicht erholsam). Chronische Müdigkeit auch nach Wochenende. Häufige Infekte (Immunsystem geschwächt). Verspannungen (Nacken, Schultern, Kiefer). Magen-Darm-Beschwerden. Kopfschmerzen. Wer 3+ dieser Symptome über mehrere Wochen hat, sollte ärztlich abklären lassen.
Mentale Symptome
Konzentrations-Probleme, Vergesslichkeit. Entscheidungs-Schwäche, schon kleine Entscheidungen überfordern. Zynismus gegenüber Arbeit, Kollegen, Kunden (typisches Frühzeichen). Gefühl, nicht mehr zu leisten. Selbstzweifel. Diese mentale Erschöpfung ist oft das erste Anzeichen, oft vor körperlichen Symptomen.
Emotionale und verhaltliche Symptome
Reizbarkeit, Wutausbrüche oder ungewöhnliche Tränen-Nähe. Gefühl der inneren Leere, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit. Verhaltlich: sozialer Rückzug (auch von Freunden/Familie), erhöhter Konsum (Alkohol, Koffein, Essen). Leistungs-Abfall trotz Mehrarbeit. Diese Symptome bedeuten: Burnout ist bereits fortgeschritten.
Bei sich selbst erkennen ist schwierig
Burnout-Betroffene erkennen sich oft zuletzt, sie verdrängen oder kompensieren. Hilfreich: regelmäßige Selbst-Check-Fragebögen (z.B. Maslach Burnout Inventory). Vertraute Personen (Partner, Freunde) fragen: „Wirke ich anders?“ Beruflich: aktiv Coach, Mentor, Therapeut konsultieren bei ersten Warnzeichen, nicht erst bei Zusammenbruch.
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