KPI vs. OKR
KPI (Key Performance Indicator) misst dauerhaft Performance bestehender Prozesse (Umsatz, Konversionsrate, NPS). OKR (Objectives and Key Results) treibt zeitlich begrenzte Veränderungs-Ziele. KPI = Cockpit, OKR = Roadmap. Beide ergänzen sich, ersetzen sich nicht.
KPI und OKR werden oft verwechselt, sind aber unterschiedliche Werkzeuge. KPIs sind kontinuierliche Kennzahlen, die den Zustand von Standardprozessen messen: Umsatz pro Monat, Bearbeitungszeit pro Ticket, Mitarbeiter-Engagement-Score. Sie sind das Cockpit des Tagesgeschäfts.
OKRs sind zeitlich begrenzte Ziele (meist Quartal), die Veränderung treiben sollen. Sie sind ambitioniert formuliert (70% Erreichung = Erfolg) und beziehen sich oft auf neue Initiativen oder strategische Sprünge. OKR ist die Roadmap, nicht der Status.
Praktisches Beispiel: KPI ist ‚Umsatz pro Quartal'. OKR ist ‚Bis Q3 2026 Umsatz durch Produkt X um 30% steigern, durch Y-Strategie'. KPI zeigt, wie es läuft. OKR sagt, wohin man steuern will. Wer OKRs mit KPIs verwechselt, formuliert KPIs als Ziele (problematisch) oder OKRs als Standard-Routinen (verschwendet die Methodik).
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