Diversity Management

Was bedeutet Allyship und wie lebst du es aktiv?

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Was Allyship ist

Allyship ist Solidarität: jemand mit Privilegien (z.B. weiß, männlich, hetero, ohne Behinderung) nutzt diese aktiv, um marginalisierten Gruppen Raum zu schaffen. Wichtig: Allyship wird vergeben von Marginalisierten, nicht selbsternannt. Wer „Ich bin Ally“ sagt, ist meist keiner. Wer Allyship lebt, wird so genannt.

Stufe 1: Privilegien erkennen

Eigene unsichtbare Vorteile bewusst machen. Beispiele: als weiß werde ich nicht von Polizei angehalten. Als Mann werde ich in Meetings ernster genommen. Als Cis-Person muss ich mein Geschlecht nicht erklären. Diese Reflexion ist unbequem, aber Voraussetzung. Wer keine Privilegien sieht, kann keine teilen.

Stufe 2: Lernen

Aktiv informieren: Bücher (z.B. „Why I'm No Longer Talking to White People About Race“), Podcasts, Erfahrungsberichte. Zuhören, ohne sofort zu antworten. Fragen stellen, ohne marginalisierte Personen zu Lehrern zu machen (sie müssen nicht jeden aufklären). Diese Lernphase dauert Jahre, nicht Wochen.

Stufe 3: Aktiv handeln

Im Meeting: Wenn Frauen unterbrochen werden, „Lass sie ausreden“. Bei diskriminierenden Witzen: „Das finde ich nicht okay“. Bei Beförderungen: aktive Förderung marginalisierter Kollegen. In Recruiting: Diverse Kandidaten vorschlagen. Diese Handlungen kosten manchmal Beliebtheit oder Bequemlichkeit. Genau das ist Allyship.

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