People & Culture Management

Wie findest du authentische Werte für dein Unternehmen?

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Werte sind Verhaltensanker

Werte beschreiben, wie wir Entscheidungen treffen und uns verhalten. Beispiel: Wert „Mut“ bedeutet konkret: Wir sprechen Probleme an, auch wenn es unbequem ist. Wir probieren neue Wege, auch ohne Garantie. Diese Konkretisierung macht aus abstrakten Worten gelebte Kultur. Ohne Verhaltens-Beschreibung sind Werte leere Wortschöpfungen.

3-5 Werte sind das Maximum

Mit 10 Werten kann niemand arbeiten, sie werden nicht erinnert und nicht angewendet. 3-5 Werte sind merkbar und führbar. Mehr verwässert den Fokus. Bei Auswahl: lieber wenige starke Werte als viele schwache. Werte müssen unterscheidend sein („Wir sind kundenorientiert“ sagen alle), idealerweise mit gewählter Spitze.

Wertefindung als Team-Prozess

Schlechter Weg: Geschäftsführung definiert Werte allein und verkündet sie. Besser: 30-50 Mitarbeitende werden eingebunden, in Workshops gemeinsam identifiziert. Frage: „Wann sind wir am besten? Was macht uns besonders?“ Die identifizierten Werte werden so getragen, statt aufgezwungen. Engagement-Booster.

Werte leben statt plakatieren

Werte an die Wand zu schreiben reicht nicht. Werte müssen in Recruiting-Kriterien einfließen (passt die Person zu unseren Werten?), in Performance-Bewertungen (lebt die Person die Werte?), in Beförderungs-Entscheidungen (wer mit Werten in Konflikt ist, wird nicht befördert). Diese Konsequenz macht Werte wahr.

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