Welche vier Arten der Datenanalyse gibt es?
Deskriptiv: Was ist passiert?
Die deskriptive Analyse fasst den Datensatz zusammen. Klassische Statistik wie Mittelwert, Median, Modus, Standard-Abweichung oder Verteilungs-Diagramme geben einen ersten Überblick. Wer keine Deskription kennt, fängt in der Datenanalyse blind an.
Diagnostisch: Warum?
Die diagnostische Analyse sucht Zusammenhänge zwischen Variablen. Korrelations-Analysen zeigen, ob zwei Größen statistisch verknüpft sind. Regressionen modellieren, wie eine oder mehrere Variablen eine Zielgröße beeinflussen. Achtung: Korrelation ist nicht Kausalität, das ist ein klassischer Fehler in der Interpretation.
Prädiktiv: Was wird passieren?
Prädiktive Analysen nutzen historische Daten, um Zukunfts-Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Zeitreihen-Analysen und Machine-Learning-Modelle gehören dazu. Klassische Beispiele: Kundenabwanderung vorhersagen, Umsatz-Prognosen, vorhersagende Wartung von Maschinen.
Präskriptiv: Was sollten wir tun?
Die präskriptive Analyse geht über Vorhersagen hinaus und liefert Handlungsempfehlungen. Methoden sind Simulationen und Szenario-Vergleiche, etwa zur Preisoptimierung unter verschiedenen Marktbedingungen. Sie ist die anspruchsvollste Analyse-Stufe und braucht meist die meisten Daten.
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