Wie nutzt du eine SWOT-Analyse für dein KI-Projekt?
Strengths und Weaknesses: interne Sicht
Was kann dein Unternehmen besonders gut, was dem KI-Projekt hilft? Beispiele: gut strukturierte Daten aus 10 Jahren CRM, ein erfahrenes Daten-Team, ausreichendes Budget. Was kann es weniger gut? Beispiele: keine eigene IT-Infrastruktur (Cloud-Abhängigkeit), Knappheit der finanziellen Mittel, ein Management ohne KI-Verständnis. Schreibe ehrlich auf, was du hast und was nicht.
Opportunities und Threats: externe Sicht
Externe Chancen sind Markt-Bewegungen, die du nicht selbst beeinflussen kannst: ein neuer Förder-Topf öffnet sich, ein Wettbewerber zieht sich zurück, der Markt für deine Anwendung wächst stark. Externe Bedrohungen ebenfalls: der EU AI Act stuft deine geplante Anwendung als Hochrisiko ein, ein Hackerangriff trifft die Branche, neue Wettbewerber drängen in den Markt.
Was du aus der SWOT ableitest
Stärken nutzt du gezielt zur Hebelung der Chancen. Schwächen adressierst du, bevor sie zu Schwachstellen werden. Externe Bedrohungen bringen Maßnahmen-Pläne hervor, wie du im Eintritts-Fall reagierst. Die SWOT ist Startpunkt, nicht Endpunkt: Daraus entstehen konkrete To-Dos für die nächsten 90 Tage.
Wann SWOT, wann andere Methoden?
SWOT ist ein grober erster Filter im frühen Projekt-Stadium. Für tiefere Risiko-Analyse nutzt du anschließend Methoden wie FMEA (Failure Mode and Effects Analysis), STRIDE (für Cybersecurity-Risiken) oder Stakeholder-spezifische Analysen. SWOT ist Auftakt, nicht Abschluss.
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