Wie schützt du dein Unternehmen vor Ransomware?
Backups als Hauptverteidigung
Ransomware-Banden suchen gezielt nach Backups, weil diese ihre größte Bedrohung sind. Wichtig: Mindestens ein Backup muss komplett vom Internet getrennt sein und darf nicht überschrieben werden können. Eine zusätzliche externe Festplatte im Tresor erfüllt diese Anforderung. Cloud-Backups über die gleiche Datenleitung sind oft kompromittiert.
Updates sofort einspielen
Wenn Microsoft, Apple oder Linux-Distributionen Updates veröffentlichen, schließen diese oft konkrete Sicherheitslücken. Kriminelle bekommen die Update-Hinweise gleichzeitig und scannen automatisiert nach Systemen, die noch nicht aktualisiert wurden. Verzögere Updates nicht „wegen Compatibility-Tests", sondern spiele sie ein, sobald sie verfügbar sind.
Zwei-Faktor-Authentifizierung
2FA bei E-Mail-Konten, VPN, Admin-Zugängen und allen kritischen Systemen. Selbst wenn Angreifer ein Passwort haben, scheitern sie am zweiten Faktor. Apps wie Authenticator-Software sind sicherer als SMS-basierte Codes. Hardware-Schlüssel sind die sicherste Variante, lohnen sich für Hochsicherheits-Zugänge.
Awareness ohne Schuldzuweisung
Mitarbeitende über Risiken aufzuklären ist wichtig. Aber: Vermeide den Eindruck, dass die Sicherheit allein an ihrem Verhalten hängt. Moderne KI-Phishing-Mails sind kaum noch erkennbar, selbst von Experten. Setze deshalb auf technische Schutzmaßnahmen plus Schulung, nicht auf Schulung allein.
thekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.
:quality(85))