Agile Führung

Welche Retrospektive-Formate gibt es?

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Start-Stop-Continue

Einfachstes Format. Drei Spalten: Was sollen wir starten (neue Praktiken)? Was sollen wir stoppen (was nervt oder nicht funktioniert)? Was sollen wir fortsetzen (was gut läuft)? Pro Spalte 5 Minuten Sammlung, dann clustern, dann Top 3 wählen. 30-45 Minuten gesamt. Guter Einstieg für Retro-Anfänger.

Mad-Sad-Glad

Emotionales Format. Drei Spalten: Was hat dich wütend gemacht? Was hat dich traurig gemacht? Was hat dich gefreut? Greift Emotionen auf, die in technischen Formaten verloren gehen. Gut, wenn Spannungen im Team spürbar sind. Aber Vorsicht: braucht psychologische Sicherheit, sonst bleiben Beiträge oberflächlich.

4-L: Liked, Learned, Lacked, Longed for

Reflektives Format. Was hat dir gefallen? Was hast du gelernt? Was hat gefehlt? Was hast du dir gewünscht? Tiefer als Start-Stop-Continue. Lernfokus stärker. Gut für Teams, die schon Routine in Retros haben. Format auch geeignet für 2-Wochen- oder Monats-Retros, nicht nur Sprint-Reviews.

Sailboat / Speedboat

Metaphorisches Format. Boot = Team. Anker = was hält uns zurück. Wind = was treibt uns voran. Felsen = welche Risiken liegen vor uns. Insel = Vision/Ziel. Visuell ansprechend, kreativitätsfördernd. Funktioniert gut in Workshop-Atmosphäre. Format-Wechsel alle 4-8 Wochen verhindert Retro-Müdigkeit und neue Perspektiven.

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