Content Marketing

Warum arbeitest du im Content Marketing mit Personas statt Zielgruppen?

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Was Zielgruppen können und nicht können

Eine Zielgruppe ist eine demografische Beschreibung: „Frauen 30-45, urban, Akademikerinnen, Einkommen über 50.000 Euro". Hilfreich für Mediabuchungen und Statistiken. Nicht hilfreich für Content. Wenn du an dieser Zielgruppe denkst, schreibst du allgemeine Texte. Du adressierst niemanden konkret und triffst deshalb auch niemanden.

Was Personas anders machen

Eine Persona ist ein konkreter, fiktiver Mensch. Beispiel: „Anna, 38, Marketingleiterin in einem 80-Personen-Unternehmen, zwei Kinder, abends nur 30 Minuten Lesezeit, will im Job sichtbarer werden, Angst vor öffentlichen Vorträgen." Wenn du Content für Anna schreibst, hast du ein klares Bild. Du weißt, wie sie tickt, was sie liest, welche Begriffe sie nutzt, welche Vorbehalte sie hat.

Das Autohändler-Beispiel

Ein Autohändler verkauft vom Kleinwagen bis zum Luxusauto. Zielgruppe: Menschen mit Führerschein und Geld. Nutzlos für Content. Personas wären dagegen: „Marc, 28, junger Berufseinsteiger, sucht ersten Wagen, wenig Budget, hohe Markenaffinität." Und: „Stefanie, 52, Geschäftsführerin, zweites Familienauto als Statement, Sicherheit wichtiger als Preis." Du schreibst für Marc Instagram-Posts mit Finanzierungsrechner, für Stefanie Blogartikel über CO2-Bilanz und Wertstabilität.

Wie viele Personas brauchst du

Drei bis maximal fünf Personas pro Marke. Mehr und du verlierst Fokus. Weniger und du erfasst die wichtigsten Kundengruppen nicht. Pro Persona ein A4-Dokument mit Foto, Name, Beruf, Tagesablauf, Zielen, Ängsten, bevorzugten Kanälen, typischen Begriffen. Diese Dokumente sind die Grundlage für jeden Content-Brief und für jede Strategie-Diskussion.

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