Wie baust du eine KI-Roadmap für dein Unternehmen?
Stakeholder-Ziele klären
Bevor du Projekte sortierst, brauchst du Klarheit über Erwartungen: Was wollen Geschäftsführung, Fachbereiche, Kunden? Welche Probleme sollen gelöst werden? Welche Erfolgskriterien gelten? Ohne diese Klarheit priorisierst du nach Bauchgefühl statt nach Wert.
Projekte priorisieren
Sammle alle KI-Ideen, die im Unternehmen kursieren oder von dir generiert wurden. Bewerte sie nach zwei Achsen: Wert (was bringt das Projekt) und Machbarkeit (welche Hürden gibt es). Quick Wins sind hoher Wert plus hohe Machbarkeit, die machst du zuerst. Strategic Bets sind hoher Wert plus niedrige Machbarkeit, dafür brauchst du längere Vorbereitung. Niedriger Wert bei hoher Machbarkeit lohnt sich selten.
Ressourcen-Planung
Pro priorisiertem Projekt: Welches Budget, welche Personal-Kapazitäten, welche externen Partner, welche Tools? Wenn die Ressourcen nicht reichen, musst du entweder die Priorisierung anpassen oder zusätzliche Mittel mobilisieren. Tools wie Asana, Trello oder MS Project helfen bei der Ressourcen-Übersicht.
Kontinuierliche Anpassung
Eine starre 5-Jahres-Roadmap ist im KI-Bereich gefährlich. Plane Review-Punkte quartalsweise ein. Prüfe, ob Annahmen noch gelten, ob neue Optionen aufgetaucht sind, ob Projekte nachjustiert werden müssen. Eine Roadmap ist ein lebendes Dokument, kein Vertragsanhang.
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