Zeit- und Selbstmanagement

Was ist Getting Things Done (GTD) und wie wende ich es an?

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GTD wurde 2001 von David Allen in seinem Buch „Getting Things Done" beschrieben. Die zentrale Hypothese: dein Gehirn ist gut im Denken, aber schlecht im Erinnern. Wenn du Aufgaben im Kopf hältst, leidet die Konzentration. Lösung: alles in ein externes System auslagern, das du wöchentlich pflegst.

Die 5 Phasen: 1. CAPTURE, alle offenen Punkte sammeln (Inbox). 2. CLARIFY, pro Item entscheiden: Ist das wirklich eine Aufgabe? Wenn ja, was ist der nächste konkrete Schritt? 3. ORGANIZE, in Listen einsortieren (Heute, Diese Woche, Warten auf, Vielleicht-Eines-Tages). 4. REFLECT, wöchentliche Review (30 Min Sonntagabend). 5. ENGAGE, den Tag mit klarem Fokus durchziehen.

Tools: David Allen empfiehlt explizit keine spezifische App. Funktioniert mit Notion, Todoist, Things, OmniFocus, Apple Reminders oder Stift+Papier. Wichtig sind die Prinzipien, nicht das Tool.

Häufige Fehler: (1) Wöchentliche Review weglassen → System verstaubt. (2) Mehr als 1 Inbox haben (zerstört „eine vertrauenswürdige Quelle"). (3) GTD perfektionieren statt anwenden, die ersten 4 Wochen ist Lernen-durch-Anwenden wichtiger als 100% korrekte Setup.

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