Networking

Wie nutzt du das DISG-Modell beim Networking?

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Vier Typen, vier Networking-Strategien

D (Dominant): kurz fassen, Mehrwert klar benennen, kein Smalltalk. I (Initiativ): Begeisterung zeigen, Storys erzählen, Energie spiegeln. S (Stetig): Vertrauen aufbauen, lange Beziehungen pflegen, nicht drängen. G (Gewissenhaft): Datenbasiert argumentieren, Quellen nennen, Details liefern. Wer alle vier gleich behandelt, scheitert in drei von vier Fällen.

Den Typ in 60 Sekunden erkennen

Beim Erstkontakt achten: Spricht die Person schnell und direkt? Wahrscheinlich D oder I. Spricht sie ruhig und überlegt? Eher S oder G. Lacht und plaudert sie? I. Stellt sie Fachfragen? G. Diese Mini-Diagnose hilft, sofort die passende Strategie zu wählen, ohne lange Beobachtung.

Den eigenen Typ kennen

Wer den eigenen DISG-Typ kennt, versteht eigene Stärken und Schwächen im Networking. Ein dominantes Profil wirkt auf Stetige oft zu hart. Ein initiatives Profil verliert Gewissenhafte schnell. Die eigene Voreinstellung zu erkennen und bewusst anzupassen ist die wichtigste Networking-Fähigkeit.

Keine Schubladen, nur Anhaltspunkte

Wichtig: Niemand ist nur ein Typ. Jeder hat alle vier Dimensionen, mit unterschiedlicher Ausprägung. Situationen aktivieren verschiedene Anteile. Das Modell liefert Anhaltspunkte, keine Etiketten. Wer Personen in DISG-Schubladen presst, baut keine Beziehungen, sondern Stereotypen.

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