Stressmanagement

Wie erkennst du Burnout-Anzeichen früh?

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Die drei Maslach-Dimensionen

Christina Maslach definierte Burnout über drei Symptome. Emotionale Erschöpfung: man fühlt sich leer, kraftlos, auch nach Erholung. Depersonalisierung: zynische, distanzierte Haltung gegenüber Arbeit, Kollegen, Kunden. Reduzierte Leistungsfähigkeit: Gefühl, nicht mehr genug zu leisten, Selbstzweifel. Alle drei zusammen = Burnout.

12 Phasen nach Freudenberger

Herbert Freudenberger beschrieb 12 Phasen: 1) Zwang sich zu beweisen, 2) Verstärkter Einsatz, 3) Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, 4) Verdrängung von Konflikten, 5) Umdeutung der Werte, 6) Verleugnung von Problemen, 7) Rückzug, 8) Verhaltens-Veränderung, 9) Verlust des Gefühls für eigene Persönlichkeit, 10) Innere Leere, 11) Depression, 12) Völlige Erschöpfung. Frühe Phasen sind reversibel.

Frühwarnzeichen

Schlafstörungen trotz Müdigkeit. Konzentrations-Probleme. Wochenend-Erholung wirkt nicht mehr. Sozialer Rückzug. Reizbarkeit. Gefühl der Sinnlosigkeit. Häufige Krankheiten. Substanz-Konsum steigt (Alkohol, Koffein). Wer 3+ dieser Symptome über mehrere Wochen hat, sollte handeln, bevor es chronisch wird.

Was hilft, was nicht

Was nicht hilft: längere Arbeitszeiten, um Defizite auszugleichen. Urlaub als einmalige Lösung. Selbst-Diagnose und Selbstmedikation. Was hilft: Arbeitsbelastung reduzieren, professionelle Hilfe (Hausarzt, Therapie), klare Pausen und Erholung, Werte neu prüfen (warum tue ich das?). Bei manifestem Burnout: 6-12 Monate Therapie nötig.

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