RAG – Retrieval-Augmented Generation

KI-Architektur, die ein LLM (z.B. GPT-4, Claude) mit einer externen Wissensbasis kombiniert: Bei einer Frage werden zuerst relevante Dokumente aus einer Vector-Datenbank geholt, dann zusammen mit der Frage an das LLM gegeben. Reduziert Halluzinationen, ermöglicht aktuelle Daten.

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RAG wurde 2020 von Meta-Forschern eingeführt und ist heute Standard für Enterprise-KI-Anwendungen, die spezifisches Unternehmenswissen nutzen sollen. Hintergrund: LLMs allein kennen nur ihre Trainingsdaten (Cut-off-Datum), halluzinieren bei spezifischen Fragen, können keine internen Dokumente sehen.

Ablauf: 1) Dokumente werden in kleine Chunks aufgeteilt und als Vector Embeddings in einer Vector-Datenbank gespeichert (z.B. Pinecone, Weaviate, Qdrant). 2) Bei Nutzer-Frage wird die Frage selbst in einen Vector umgewandelt. 3) Ähnlichste Dokument-Chunks werden gefunden. 4) Diese Chunks plus die Frage werden an das LLM gegeben. 5) LLM antwortet basierend auf Quellen.

Vorteile: aktuelle Daten (Dokumente werden in Echtzeit aktualisiert), Quellen-Nachweis (Antwort verlinkt auf konkrete Dokumente), Privacy (Daten verlassen Unternehmen nicht). Tools: LangChain, LlamaIndex als Frameworks; Cohere, OpenAI Embeddings für die Vector-Konvertierung. Pflicht für seriöse Enterprise-KI seit 2024.

KI-Begriff erklärt · RAG – Retrieval-Augmented Generation

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