People & Culture Management

Wie baust du eine starke Arbeitgebermarke auf?

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Warum Marke auch für Arbeitgeber gilt

Klassische Marken adressieren Kunden. In Zeiten des Fachkräftemangels brauchen Unternehmen auch eine Marke für Bewerber. Wer als Arbeitgeber unbekannt oder schlecht beleumundet ist, bekommt nur Reste vom Bewerbermarkt. Wer eine starke Arbeitgebermarke hat, bekommt Initiativbewerbungen, kürzere Time-to-Hire und niedrigere Recruiting-Kosten.

Wie sich Meinungen heute verbreiten

Bewerber recherchieren lange bevor sie sich melden. Quellen: LinkedIn, Xing, Kununu, Glassdoor, Instagram-Mitarbeiterprofile, Google-Bewertungen. Wer dort schlecht aussieht, fliegt aus der Auswahl. Aktive Kommunikation und Pflege der Bewertungsplattformen ist Pflicht, kein Kürexercise mehr.

Intern und extern

Extern: neue Mitarbeitende gewinnen. Karriereseite, Stellenanzeigen, Karrieremessen, Social-Media-Präsenz. Intern: bestehende Mitarbeitende binden. Wer sich für sein Unternehmen schämt, geht. Wer stolz ist, bleibt. Interne Arbeitgebermarke baut sich auf durch Werte, Führung, Kultur, sichtbare Erfolge und ehrliche Kommunikation.

Aufbau in drei Schritten

1) Identität klären: Was sind unsere Werte, wofür stehen wir, warum sollte jemand bei uns arbeiten? 2) Touchpoints kartieren: Wo begegnen Bewerber und Mitarbeiter unserer Marke? 3) Konsistenz herstellen: Versprechen und Realität müssen übereinstimmen. Wer extern Innovation verspricht und intern Hierarchien zelebriert, baut keine Marke, sondern Frust.

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