MVP

Wie definiere ich Minimum-Viable-Product (MVP)?

Zuletzt aktualisiert:

Definition

Eric Ries: 'Version eines neuen Produkts, die maximalen validierten Lerneffekt mit minimalem Aufwand liefert.' Nicht: kleinste verkaufbare Version.

Drei MVP-Typen

  1. Concierge-MVP: manuell statt automatisiert.

  2. Wizard-of-Oz: Mensch hinter UI.

  3. Single-Feature-MVP: nur 1 Kern-Feature.

Beispiele

  • Zappos: Schuhe in Laden kaufen + verschicken (Concierge).

  • Dropbox: Video statt Produkt (Wizard).

  • Airbnb: 3 Air-Mattresses-Posts (Single-Feature).

Vorgehen

  1. Hypothese formulieren.

  2. Erfolgs-Mass definieren.

  3. MVP-Typ wählen.

  4. Schnell bauen (4-8 Wochen max).

  5. Mit 10-50 Personen testen.

  6. Lerneffekt + Iteration.

Hypothesen-Prüfung

  • Problem-Hypothese: gibt es das Problem?

  • Lösungs-Hypothese: löst das Produkt es?

  • Markt-Hypothese: wie gross ist Markt?

  • Channel-Hypothese: wie erreiche ich Kunden?

  • Wirtschaftlichkeits-Hypothese: ist es profitabel?

Anti-Patterns

  • MVP als kleines Produkt (statt Lern-Werkzeug).

  • MVP zu klein (kein Wert sichtbar).

  • MVP zu gross (kein Lern-Fokus).

  • Prüfung ohne Hypothese.

  • Kein Lerneffekt dokumentiert.

Über thekey.academy

thekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.