Zeit- und Selbstmanagement

5 Zeitmanagement-Apps im Vergleich: Todoist, Notion, Things, TickTick, Apple Reminders

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In einem Satz

Todoist = bester GTD-Allrounder, plattformübergreifend (5–6 €/Mo Pro). Notion = beste Mischung aus Aufgaben + Wiki + Datenbank, aber overkill für reines To-Do (kostenlos für Einzelpersonen). Things = das schönste Apple-only-Tool, einmalig ~70 €, kein Sync mit Windows/Android. TickTick = bester Allrounder mit eingebautem Pomodoro-Timer (3 €/Mo). Apple Reminders = unterschätzt, kostenlos, gut für 90 % der Standardanwendungen, wenn nur Apple. Kostenlose Variante reicht für die meisten.

Die App ist nicht die Methode. Die wirkungsvollste Methode mit der falschen App ist anstrengend; die richtige App ohne Methode ist nutzlos. Erst überlegen, was du brauchst (Inbox? Wochenplanung? Team-Tasks?), dann das Tool wählen.

Alle Preise auf Stand Mai 2026; Funktionsumfang ändert sich häufiger, vor Kauf prüfen.

1

Todoist · bester GTD-Allrounder

Plattformen: iOS, Android, Mac, Windows, Web, Browser-Plug-ins. Stärken: Natural-Language-Input („Bericht abgeben jeden Freitag um 17 Uhr“), Projekte mit Unteraufgaben, Labels, Filter, Karma-Gamification. Schwächen: Free-Tier limitiert auf 5 aktive Projekte. Preis: kostenlos / 5 €/Mo Pro. Ideal für: GTD-Praktizierende, plattformübergreifende Nutzer.

2

TickTick · Allrounder mit Pomodoro

Plattformen: iOS, Android, Mac, Windows, Web. Stärken: integrierter Pomodoro-Timer, Habit-Tracker, Kalender-Ansicht, günstig. Schwächen: weniger Integrationen als Todoist (kein Slack/Zapier auf Free). Preis: kostenlos / 3 €/Mo Premium. Ideal für: Menschen, die Pomodoro + Tasks in EINER App wollen.

3

Things · das schönste Apple-Tool

Plattformen: nur iOS, iPadOS, macOS. Stärken: makelloses UI, durchdachte GTD-Logik (Areas, Projekte, Headings), schnelle Quick-Entry-Shortcuts. Schwächen: kein Windows/Android, kein Team-Modus. Preis: einmalig ~70 € (Mac + iPad + iPhone). Ideal für: Apple-Nutzer mit GTD-Mindset und Sinn für Ästhetik.

4

Notion · wenn du mehr als nur Tasks willst

Plattformen: alle. Stärken: Aufgaben + Notizen + Datenbanken + Wiki in einem Tool, hochgradig anpassbar, „Second Brain“-tauglich. Schwächen: Setup-aufwendig, langsamer als spezialisierte Task-Apps, leicht „bauen statt arbeiten“-Falle. Preis: kostenlos für Einzelpersonen. Ideal für: Selbständige, Kreative, alle die Tasks + Doku verbinden wollen.

5

Apple Reminders · unterschätzt und gratis

Plattformen: iOS, iPadOS, macOS, Web (iCloud). Stärken: integriert in Apple-Ökosystem, Siri-Diktat, ortsbasierte Erinnerungen, kostenlos. Schwächen: keine Power-Features (kein Kanban, keine Filter, kein Pomodoro). Preis: gratis. Ideal für: Apple-Nutzer mit Standard-Bedarf, die kein zusätzliches Abo wollen, reicht für 90 % der Einsatzfälle.

Fazit

Entscheidungs-Cheatsheet

Plattformübergreifend + GTD → Todoist. Plattformübergreifend + Pomodoro → TickTick. Nur Apple + Premium-Feeling → Things. Tasks + Wiki + Doku → Notion. Apple + kostenlos + reicht → Reminders.

App-Hopping vermeiden

Größter Anti-Pattern: alle 2 Monate die App wechseln, weil die neue „besser aussieht“. Jeder Wechsel kostet 1–2 Wochen, in denen das System nicht trägt. Wähle eine, gib ihr 6 Wochen, dann beurteile.

FAQs

Brauche ich überhaupt eine App?
Studien (Müller & Oppenheimer, 2014) zeigen, dass handschriftliche Notizen tiefer verarbeitet werden. Für Wochenplanung und Reflexion ist Papier oft überlegen. Apps sind dann sinnvoll, wenn du viele plattformübergreifende Erinnerungen brauchst oder mehr als 30 parallele Vorgänge hast.
Microsoft To Do? Google Tasks?
Microsoft To Do (kostenlos, mit Outlook/Teams integriert) ist solide für Unternehmens-Nutzer. Google Tasks ist sehr basic, aber gut in Gmail/Kalender integriert. Wenn du eh mit diesen Suites arbeitest: ausprobieren. Wenn du frei wählen kannst: Todoist oder TickTick haben mehr Funktionalität.
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