Wie machst du einen Stresstest-Selbstcheck?
Die 10 Selbstcheck-Fragen
1) Schlafe ich erholsam? 2) Habe ich morgens Energie? 3) Bin ich häufig gereizt? 4) Fällt mir Konzentration schwer? 5) Habe ich Verspannungen (Nacken, Kiefer)? 6) Vermeide ich soziale Kontakte? 7) Fühle ich mich häufig überfordert? 8) Greife ich häufiger zu Stimulanzien (Kaffee, Alkohol)? 9) Erlebe ich Sinn in meiner Arbeit? 10) Habe ich Zeit für Hobbys/Familie?
Bewertung 0-3 pro Frage
Pro Frage: 0 = trifft gar nicht zu (Problem-Indikator), 1 = selten, 2 = oft, 3 = sehr oft. Wichtig: Fragen 9 und 10 umdrehen (0 = trifft sehr zu, 3 = trifft gar nicht zu), weil sie positive Indikatoren sind. Summe aller 10 Antworten ergibt den Stress-Score 0-30.
Score-Interpretation
0-10: alles im grünen Bereich, weitermachen mit Selbstpflege. 11-20: erste Warnzeichen, Maßnahmen empfehlenswert (mehr Pausen, Bewegung, Reflexion). 21-30: ernsthafte Stress-Belastung, professionelle Hilfe in Erwägung ziehen (Hausarzt, Coach, Therapeut). Diese Skala ist Indikator, nicht Diagnose.
Wöchentlich praktizieren
Sonntagabend 5 Minuten für den Check. Score in Notizbuch oder App tracken. Über Wochen Trends erkennen: steigend = handeln, stabil = ok, fallend = Maßnahmen wirken. Diese Selbstbeobachtung verhindert das langsame Abrutschen in chronischen Stress, das viele Menschen erst spät bemerken.
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