Stressmanagement

Wie nutzt du die Eisenhower-Matrix mit Kern- und Gern-Aufgaben?

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Die klassische Matrix kurz wiederholt

Die Eisenhower-Matrix unterteilt Aufgaben nach zwei Achsen: wichtig oder unwichtig, dringend oder nicht dringend. Ergebnis sind vier Quadranten: A (wichtig und dringend, sofort erledigen), B (wichtig, nicht dringend, planen), C (dringend, nicht wichtig, delegieren) und D (weder noch, ignorieren oder streichen).

Was Kern und Gern hinzufügen

KERN-Aufgaben sind das, wofür du eingestellt bist. Sie stehen in deiner Stellenbeschreibung. Sie sind die Dinge, für die du am Monatsende vom Chef gelobt wirst. GERN-Aufgaben machst du, weil sie dir Spaß machen oder weil du sie gewohnt bist. Sie sind nicht falsch, aber sie sind nicht dein Job.

Das Lagermeister-Beispiel

Ein Lagermeister fuhr selbst Stapler, obwohl drei Mitarbeiter dafür da waren. Befragt, warum, sagte er: „Die machen das nicht richtig genug." Klassisches GERN-Verhalten: vertraut, körperlich greifbar, klar abschließbar. Die Kernaufgaben dagegen, Personalplanung, Prozessoptimierung, Lagerlayout-Entscheidungen, sind anstrengender und weniger befriedigend in der Sofort-Belohnung. Genau deshalb werden sie verschoben.

So sortierst du deine eigene Liste

Nimm deine To-Do-Liste, frage bei jedem Punkt: Würde mein Chef das in meine Jahresziele schreiben? Wenn ja, ist es KERN. Wenn nein, ist es GERN. GERN-Aufgaben streichst du oder delegierst sie. KERN-Aufgaben priorisierst du nach Eisenhower. Das ist eine Übung, die du einmal im Monat machst, sonst rutschst du wieder in die gewohnten GERN-Aufgaben zurück.

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