KI-Recht

Welche DSGVO-Prinzipien sind für KI-Projekte besonders wichtig?

Zuletzt aktualisiert:

Datensparsamkeit

Erfasse nur Daten, die du wirklich brauchst. Im KI-Kontext ist das eine Spannung: Mehr Daten verbessern Modelle, aber die DSGVO fordert Beschränkung. Praktisch heißt das, vor dem Training kritisch zu prüfen, welche Felder wirklich nötig sind, und unnötige zu entfernen oder zu anonymisieren.

Transparenz und Auskunfts-Pflicht

Du musst Betroffene informieren, welche Daten du erfasst, wofür und wie lange. Bei KI-Anwendungen heißt das auch, transparent zu sein, ob und wie automatisierte Entscheidungen fallen, etwa bei Kreditvergabe oder Bewerber-Vorauswahl.

Zweck-Bindung als KI-Falle

Daten, die für Bestell-Abwicklung erhoben wurden, dürfen nicht ohne Weiteres für KI-Training in einem anderen Bereich genutzt werden. Wer das ignoriert, riskiert Bußgelder und Kunden-Vertrauen. Saubere Einwilligungen, Anonymisierung oder neue Datenerhebungen sind die wirksamen Wege.

Lösch-Pflicht und Betroffenen-Rechte

Personen haben Rechte auf Einsicht, Berichtigung und Löschung ihrer Daten. Bei trainierten KI-Modellen ist das technisch knifflig: Wie löschst du Einfluss eines einzelnen Datensatzes aus einem Modell? Lösch-Konzepte und Aufbewahrungs-Fristen sollten von Anfang an mitbedacht werden, nicht erst, wenn die erste Löschungs-Anfrage kommt.

Über thekey.academy

thekey.academy ist eine deutsche Online-Lernplattform für IHK-zertifizierte berufliche Weiterbildung — 25 Lehrgänge zu KI, Führung, Resilienz, Marketing und HR. 100 % online, self-paced, mit IHK-Zertifikat.

Co-Intelligence Podcast Logo
🎙️ KI-Podcast

Co-Intelligence: der Podcast für alle, die KI verstehen wollen

Komplexe Themen einfach erklärt. In unserem Podcast sprechen Benjamin und Moritz über das, was KI heute kann und wie wir sie gemeinsam gestalten können. Für alle, die mitdenken, mitfühlen und mitverändern wollen.

Co-Intelligence – Der KI-Podcast