Burnout-Prävention · Selbsttest

Habe ich einen Burnout? · Selbsttest in 12 Fragen

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So funktioniert der Selbsttest

Beantworte jede Frage auf einer Skala von 0 (nie) bis 6 (täglich). Summiere am Ende die Punkte pro Dimension.

Dimension 1: Emotionale Erschöpfung (4 Fragen)

1. Ich fühle mich von meiner Arbeit emotional ausgelaugt. – 2. Am Ende eines Arbeitstages fühle ich mich verbraucht. – 3. Wenn ich morgens aufstehe und einen Arbeitstag vor mir habe, fühle ich mich müde. – 4. Den ganzen Tag mit Menschen zu arbeiten ist eine Belastung.

Dimension 2: Zynismus / Depersonalisation (4 Fragen)

5. Ich behandele bestimmte Kollegen/Kunden wie unpersönliche Objekte. – 6. Seit ich diese Arbeit mache, bin ich gleichgültiger gegenüber Menschen geworden. – 7. Ich befürchte, diese Arbeit macht mich emotional härter. – 8. Es kümmert mich nicht wirklich, was mit manchen Kollegen/Kunden passiert.

Dimension 3: Reduzierte Leistung (4 Fragen, umgekehrt zählen)

Bei diesen Fragen invertiere: 0 wird zu 6, 6 zu 0. – 9. Ich kann mich gut in die Lage anderer einfühlen. – 10. Ich bewältige berufliche Probleme effizient. – 11. Ich habe das Gefühl, durch meine Arbeit das Leben anderer positiv zu beeinflussen. – 12. Ich fühle mich am Ende meiner Kraft.

Auswertung

Pro Dimension: 0–7 = niedriges Risiko. 8–17 = mittleres Risiko. 18+ = hohes Risiko. Wenn 2 oder mehr Dimensionen 18+ erreichen, sprich kurzfristig mit Hausärztin/Hausarzt, das ist kein Drama, sondern Prävention.

Wichtig: Dieser Test ist keine medizinische Diagnose. Er hilft, ein Gespräch mit Ärzte zu strukturieren. Bei akuter Suizidalität: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder Notruf 112.

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