Wie funktioniert die IMPUT-K-Methode zum Delegieren?
I: Inhalt klar beschreiben
Was genau ist zu tun? Welches Ergebnis wird erwartet? Wer nur sagt „Mach mal die Liste fertig“, muss sich nicht wundern, dass das Ergebnis anders aussieht als erwartet. Konkrete Beschreibung: „Eine Excel-Liste aller Stammkunden, sortiert nach Umsatz, mit Spalten X, Y, Z.“ Eindeutige Spezifikation als Basis.
M: Motivation, das Wozu
Warum machen wir das? Wofür ist es wichtig? Wer das Wozu kennt, kann mitdenken, Hindernisse selbst lösen, das Ergebnis besser anpassen. Wer nur Anweisungen bekommt, macht stur das, was gesagt wurde, ohne zu verbessern. Wozu-Kommunikation kostet 30 Sekunden, spart oft Stunden Nacharbeit.
P, U, T: Person, Umstände, Termin
Person: passt die Person fachlich und zeitlich? Hat sie Lust oder ist sie genervt? Umstände: welche Ressourcen, Tools, Befugnisse braucht sie? Wer keinen Zugriff auf die Datenbank hat, kann die Liste nicht ziehen. Termin: bis wann? Realistisch oder fantasievoll? Klare Deadline erlaubt Planung.
K: Kontrolle/Feedback
Wie wird das Ergebnis übergeben? Nur das Endprodukt oder mit Zwischenstände? Wertschätzendes Feedback nach Abschluss, auch wenn alles geklappt hat. Diese letzte Stufe wird oft vergessen, ist aber für nachhaltige Delegation entscheidend: ohne Feedback lernt niemand, beim nächsten Mal besser zu werden.
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