Wie planst du den Tag mit der ALPEN-Methode?
Die fünf Schritte
A (Aufgaben auflisten): Alles, was heute ansteht, in eine Liste. Nichts im Kopf behalten. L (Länge einschätzen): Pro Aufgabe Zeit schätzen, lieber großzügig. P (Puffer): 40 Prozent der Arbeitszeit nicht verplanen (gemäß 60-20-20-Regel). E (Entscheidungen): Priorisieren nach Eisenhower (ABCD), Reihenfolge festlegen, Delegierbares markieren. N (Nachkontrolle): Am Ende des Tages prüfen, was gelaufen ist, was nicht, was zu lernen ist.
Warum die Nachkontrolle entscheidet
Die meisten Menschen planen den Tag, vergessen aber den Review. Genau dort liegt der Lerneffekt. Fragen für N: Habe ich die Länge richtig eingeschätzt? Sind Aufgaben durch Unteraufgaben gewachsen? Habe ich KERN-Aufgaben zuerst angefasst? Sind Puffer aufgebraucht worden oder zu groß gewesen? Mit drei Wochen ALPEN-Nachkontrolle wird deine Zeitschätzung deutlich präziser.
ALPEN als Team-Werkzeug
Im Team einsetzbar, um Abstimmung zu verbessern. Jedes Teammitglied führt morgens kurz die ABC-Aufgaben des Tages auf. Das macht sichtbar, wer was vorhat, wo Konflikte entstehen, wo Unterstützung gebraucht wird. Tagesende-Review als 5-Minuten-Standup hilft, gemeinsam aus dem Tag zu lernen. Kein neuer Tool-Overhead, nur ein Stück Papier oder Whiteboard.
Praxis-Einstieg
Probiere ALPEN eine Woche lang. Morgens 10 Minuten Tagesplanung mit allen fünf Schritten, abends 5 Minuten Nachkontrolle. Nach sieben Tagen weißt du, ob die Methode zu dir passt oder welche Teile du anpassen willst. Häufige Anpassung: kürzere Reviews am Freitag, dafür einen Wochenrückblick mit allen fünf Fragen am Sonntag oder Montagmorgen.
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